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Benjamin Huber gestaltet die Energiezukunft mit

🔋 Von Photovoltaikanlagen bis zu lokalen Energiegemeinschaften: Benjamin Huber entwickelt Lösungen, die Energie sinnvoll nutzbar machen und langfristigen Mehrwert schaffen. Read More

Nach seiner Ausbildung als Elektroinstallateur studierte Benjamin Huber Gebäude-Elektroengineering an der Hochschule Luzern und absolvierte anschliessend einen Master in Business Administration mit Major Business Innovation & Entrepreneurship.

Zur diePROJEKTFABRIK fand Benjamin Huber eher zufällig: Bei einem Gespräch mit Lukas Zemp an der Hochschule Luzern entstand der erste Kontakt.

🚀 Bei uns begleitet Benjamin Gemeinden und Areale bei der Entwicklung technischer und wirtschaftlich sinnvollen Energielösungen als Projektleiter Energie. Sein Fokus liegt auf Photovoltaik, Energiespeichern und neuen Modellen der gemeinsamen Stromnutzung. Dabei verbindet er technisches Fachwissen mit wirtschaftlichem Denken und entwickelt Lösungen, die nicht nur funktionieren, sondern auch langfristig einen Mehrwert schaffen.

Wir haben Benjamin noch ein paar Fragen gestellt:

Welche Funktion hast du bei der diePROJEKTFABRIK?

Ich beschäftige mich mit dezentralen Energielösungen wie Photovoltaik, Batteriespeichern, E-Mobilität und neuen Modellen zur gemeinsamen Stromnutzung.

Dazu gehören der virtuelle Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV), der seit 2025 möglich ist, sowie die Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG), die seit 2026 besteht.

Vereinfacht gesagt geht es darum, lokal produzierten Solarstrom gemeinsam zu nutzen und Erzeuger und Verbraucher sinnvoll miteinander zu verbinden.

Mit lokalkraft haben wir ein Angebot aufgebaut, das Gemeinden und Areale von der ersten Idee über die Planung und Umsetzung bis in den Betrieb begleitet. Ein gutes Beispiel ist Horw: Ausgangspunkt war das Immobilienportfolio der Gemeinde mit rund 100 Messpunkten, welche über mehrere LEGs den Solarstrom austauschen. Aktuell sind auf den Gemeindeliegenschaften rund 400 kWp Photovoltaik installiert, mittelfristig soll die Leistung auf über 1’500 kWp ausgebaut werden.

In einem nächsten Schritt ist die Öffnung der LEG vorgesehen, sodass sich auch Private aus der Bevölkerung beteiligen können.

Oft ist nicht die technische Umsetzung die grösste Herausforderung, sondern das Verständnis der neuen Möglichkeiten bei allen Beteiligten. Weil die regulatorischen Möglichkeiten noch jung sind, gibt es erst wenige Erfahrungswerte. Deshalb geben wir unser Wissen inzwischen auch über Kurse der dPF Academy weiter.

Was waren die wichtigsten Erkenntnisse aus deiner Masterarbeit?

Ich habe untersucht, wie sich das Umfeld rund um Lokale Elektrizitätsgemeinschaften in der Schweiz entwickeln kann und welche Rolle lokalkraft darin einnehmen kann. Eine zentrale Erkenntnis war, dass eine gute technische Lösung allein nicht über den Erfolg entscheidet. Entscheidend ist ebenso die lokale Verankerung, eine professionelle Koordination der beteiligten Akteure und ein klarer Mehrwert für die Teilnehmenden.

Was gibt dir ausserhalb der Arbeit Ausgleich?

Einen wichtigen Ausgleich finde ich beim Segeln auf dem Vierwaldstättersee. Aktuell bereite ich mich auf die Hochseeprüfung vor und sammle dafür die erforderlichen Seemeilen auf dem Meer. Im Winter bin ich gerne am Skifahren. Daneben bin ich in verschiedenen Vereinen in Luzern aktiv – das Vereinsleben und der Austausch mit unterschiedlichen Menschen gehören für mich ebenfalls zum Ausgleich.