Case

LEG Escholzmatt-Marbach

Durch die Gründung einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft soll künftig dieser überschüssige Solarstrom der Gemeinde über das öffentliche Stromnetz direkt an Gebäude im Gemeindegebiet vermarktet werden. Read More

Kunde

Gemeinde Escholzmatt-Marbach und Sportbahnen Marbachegg AG

Zeitraum

Oktober 2024 bis Februar 2025

Service

Machbarkeitsstudie

Projektleitung

Chris Steffen und Raymond Studer

LEG PROJEKT FÜR ESCHOLZMATT – MARBACH

Durch die Gründung einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) soll künftig der überschüssige Solarstrom der Gemeinde über das öffentliche Stromnetz direkt an Gebäude im Gemeindegebiet vermarktet werden.

IST-Zustand und Projektidee
Bereits jetzt produziert die Gemeinde Escholzmatt-Marbach erneuerbaren Strom aus Photovoltaikanlagen. Dabei kann rund ein Drittel des produzierten Solarstroms direkt in den eigenen Gebäuden verbraucht werden.
Mit der Gründung einer LEG soll der Eigenverbrauchsanteil deutlich gesteigert werden, sodass weniger Strom zu tiefen Rückliefertarifen an den lokalen Netzbetreiber zurückgeführt werden muss. Durch die Gründung steigt auch der Anreiz zum schnelleren und vollflächigen Photovoltaikausbau und der Anteil erneuerbarer Energien in der lokalen Energieversorgung kann gesteigert werden und die lokale Wertschöpfung erhöht werden.

Gesetzlichen Rahmenbedingungen
Auf Bundesebene wurden die rechtlichen Grundlagen geschaffen, die ab dem Jahr 2026 die Gründung von LEGs und damit den Handel mit eigenem Solarstrom ermöglichen.
Bereits seit diesem Jahr ist die Vermarktung des eigenen Solarstroms im Rahmen einer vZEV-Lösung (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) auf Nachbarschafts- oder Quartierebene möglich.

Projektstand und wie weiter?
Unsere Machbarkeitsanalysen haben ergeben, dass auf Grund der Netzstruktur zwei getrennte LEG’s erforderlich wären. Die LEG Escholzmatt würde voraussichtlich erst ab dem Jahr 2030 eine nennenswerte Eigenstromproduktion erreichen, in Marbach hingegen kann die LEG bereits ab 2026 gegründet werden.
Durch die Gründung kann der Eigenverbrauchsanteil von derzeit rund 30 % auf künftig bis zu 60 % gesteigert werden. Besonders profitieren davon die Sportbahnen, da sie aufgrund ihres hohen Tagesstrombedarfs überschüssigen, regional produzierten Strom direkt beziehen können.

Der wirtschaftliche Anreiz zur Vollbelegung insbesondere von Gebäuden mit grossen Dachflächen aber geringem Stromverbrauch (z.B. Mehrzweckhallen) ist und bleibt für die Gemeinde dennoch gering. Dies, obwohl sich in der Nachbarschaft grosse Stromabnehmer (z.B. Bergbahnen oder eigene Schulhäuser) befinden, für welche der überschüssige Solarstrom deutlich mehr Wert ist.

Für mehr Informationen über unser LEG/ vZEV Angebot klicke auf den folgenden Link:

«Auch wenn ich selbst kein Spezialist in diesem Bereich bin, wurden mir die Inhalte sehr verständlich erklärt. Die Resultate sprechen für sich und zeigen klar auf, was Sinn macht und was nicht. Besonders geschätzt habe ich, dass die Grundlagen effizient vermittelt wurden und wir selbst nur wenig Aufwand damit hatten.»


Martin Knüsel – Geschäftsführer Sportbahnen Marbachegg AG

Dienstleistung

Beim Projekt «LEG Escholzmatt – Marbach» wurden folgende Tätigkeiten von uns beansprucht:

  • Prüfung der technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Machbarkeit für eine LEG
  • Skizzieren eines Umsetzungskonzepts

Let’s Talk

Wir sind immer daran interessiert, von Menschen zu hören Menschen die sich für grossartige Arbeit begeistern. Schauen Sie in einem unserer Büros auf einen Kaffee vorbei.